Sa., 18. April 2026, 16:00 Uhr

PERSONAL NOTE: NEW YORK

Konzertreihe von Studierenden des Concert Curation-Kurses der Barenboim-Said Akademie

Pierre Boulez Saal - Mozart Auditorium

Personal Note ist eine Konzertreihe, die von den Studierenden des Concert Curation-Kurses an der Barenboim-Said konzipiert, kuratiert und präsentiert wird. Unter der Leitung von Prof. Yael Kareth ermutigt der Kurs junge Musiker:innen, die Konzerterfahrung mit dem Erzählen von Geschichten, mit Publikumsbezug und mit kultureller Relevanz zu verbinden. Die Teilnehmenden sind dazu aufgerufen, das Konzert als sozialen und kulturellen Raum neu zu denken – als Ort, der Kommunikation fördert und Resonanz erzeugt – und dabei ihre eigene künstlerische Stimme weiterzuentwickeln. Fragen wie „Welche Geschichte möchte ich mit meiner Musik erzählen?“, „Für wen ist sie gedacht?“ oder „Welche ästhetische und emotionale Erfahrung möchte ich schaffen?“ stehen im Mittelpunkt dieses Prozesses. Das Ergebnis ist eine Reihe von Konzerten in intimer, offener Atmosphäre, die eine echte Verbindung zwischen Musiker:innen und Publikum ermöglicht.

In diesem Jahr steht die Konzertreihe Personal Note unter dem Thema „Musikalische Metropolen“. Vier Konzerte widmen sich den Städten Wien, Paris, New York und Berlin – Orten mit reicher musikalischer Geschichte und lebendiger Gegenwart. Die Programme beleuchten Komponist:innen, Musiker:innen und Bewegungen aus verschiedenen Epochen, die das kulturelle Erbe dieser Städte geprägt haben, und entstehen aus einem Prozess gemeinsamer musikalischer Arbeit, in dem die Studierenden ihre individuellen Perspektiven und ihre Kreativität einbringen.


Programm 3: New York

In New York prallen Welten aufeinander und verschmelzen zu etwas radikal Neuem. Synkopen, Sirenen und Melodien existieren parallel; Jazz trifft auf Oper, Broadway auf Philharmonie. Für viele, die aus Europa kamen, repräsentierte diese Stadt einen Neuanfang – einen Ort, an dem einheimische Künstler wie Gershwin, Copland und Bernstein gemeinsam mit Immigranten wie Korngold und Weill den Klang des modernen Lebens erfanden. Ihnen folgten John Cage, Steve Reich, Philip Glass und Elliot Carter, die prägenden Figuren der „American School“. New York pulsiert vor Freiheit und Tempo, als sich ständig wandelndes musikalisches Labor.

KÜNSTLER:INNEN

programm

George Gershwin
I Got Rhythm
The Man I Love
Bearbeitungen für Klavier vom Komponisten

 

Samuel Barber
Adagio for Strings op. 11

 

George Gershwin
Prelude for Piano No. 1
Bess, You Is My Woman Now
It Ain’t Necessarily So
Bearbeitungen für Violine und Klavier von Jascha Heifetz

 

Thomas Demenga
New York Honk für Violoncello und Klavier

 

Steve Reich
Clapping Music

 

Amy Beach
Romance für Violine und Klavier op. 23

 

Elliott Carter
Scrivo in Vento für Flöte solo

 

Mark Glentworth
Blues for Gilbert für Vibraphon solo

 

John Cage
4′33″

 

Liri Ronen
Verdant Place für Horn und Klavier
Europäische Erstaufführung

 

Eindrücke von vergangenen Konzerten

George Gershwin
I Got Rhythm
The Man I Love
Arranged for Piano by the Composer

 

Samuel Barber
Adagio for Strings Op. 11

 

George Gershwin
Prelude for Piano No. 1
Bess, You Is My Woman Now
It Ain’t Necessarily So
Arranged for Violin and Piano by Jascha Heifetz

 

Thomas Demenga
New York Honk for Piano and Cello

 

Steve Reich
Clapping Music

 

Amy Beach
Romance for Violin and Piano Op. 23

 

Elliott Carter
Scrivo in Vento for Solo Flute

 

Mark Glentworth
Blues for Gilbert for Solo Vibraphone

 

John Cage
4′33″

 

Liri Ronen
Verdant Place for Horn and Piano
European Premiere

 

impressions from past concerts

PARTNER