Vergangene Veranstaltung

So., 28. Juni 2026, 16:00 Uhr

PERSONAL NOTE: BERLIN

Konzertreihe von Studierenden des Concert Curation-Kurses der Barenboim-Said Akademie

Pierre Boulez Saal - Foyer

Personal Note ist eine Konzertreihe, die von den Studierenden des Concert Curation-Kurses an der Barenboim-Said konzipiert, kuratiert und präsentiert wird. Unter der Leitung von Prof. Yael Kareth ermutigt der Kurs junge Musiker:innen, die Konzerterfahrung mit dem Erzählen von Geschichten, mit Publikumsbezug und mit kultureller Relevanz zu verbinden. Die Teilnehmenden sind dazu aufgerufen, das Konzert als sozialen und kulturellen Raum neu zu denken – als Ort, der Kommunikation fördert und Resonanz erzeugt – und dabei ihre eigene künstlerische Stimme weiterzuentwickeln. Fragen wie „Welche Geschichte möchte ich mit meiner Musik erzählen?“, „Für wen ist sie gedacht?“ oder „Welche ästhetische und emotionale Erfahrung möchte ich schaffen?“ stehen im Mittelpunkt dieses Prozesses. Das Ergebnis ist eine Reihe von Konzerten in intimer, offener Atmosphäre, die eine echte Verbindung zwischen Musiker:innen und Publikum ermöglicht.

In diesem Jahr steht die Konzertreihe Personal Note unter dem Thema „Musikalische Metropolen“. Vier Konzerte widmen sich den Städten Wien, Paris, New York und Berlin – Orten mit reicher musikalischer Geschichte und lebendiger Gegenwart. Die Programme beleuchten Komponist:innen, Musiker:innen und Bewegungen aus verschiedenen Epochen, die das kulturelle Erbe dieser Städte geprägt haben, und entstehen aus einem Prozess gemeinsamer musikalischer Arbeit, in dem die Studierenden ihre individuellen Perspektiven und ihre Kreativität einbringen.


Programm 4: Berlin

Das letzte Konzert der Reihe ist ein Portrait einer Stadt, betrachtet durch die Augen derer, die als Fremde hierher gekommen sind. Die Studierenden der Barenboim-Said Akademie haben sowohl Werke ausgewählt, die ihre Erfahrungen in Berlin reflektieren, als auch Musik von zuhause, die im Kontext ihres hiesigen Lebens neue Bedeutung erhält. Das Ergebnis vermittelt gleichzeitig Intimität und Gemeinsamkeit: Es ist ein musikalisches Tagebuch der Vertreibung, der Entdeckung und des langsamen Prozesses, an eine fremden Ort heimisch zu werden. Mit Werken der europäischen romantischen Tradition, Musik aus dem Nahen Osten und darüber hinaus, traditionellen Liedern sowie neuen Kompositionen stellt das Konzert die Frage, was es bedeutet, die eigene Identität über Grenzen hinweg mit sich zu tragen – und was mit dieser Identität geschieht, wenn sie auf eine neue Stadt trifft, die ein weites Spektrum von Emotionen wachruft. Berlin bedeutet für viele Menschen viele unterschiedliche Dinge. In diesem Programm sehen wir es mit den Augen dieser Musiker:innen, in diesem bestimmten Moment ihres Lebens und als Teil eines individuellen und kollektiven Heimkommens.

KÜNSTLER:INNEN

PROGRAMM

César Franck
Sonate für Violine und Klavier A-Dur
(Bearbeitung für Violoncello und Klavier)

 

Traditionelles iranisches Lied

 

Clara Schumann
Drei Romanzen für Violine und Klavier op. 21

 

Salvador Espasa
Argis für Flöte solo

 

Anton Webern
Langsamer Satz für Streichquartett

 

Fazıl Say
Kumru für Klavier
(Bearbeitung für Violine und Viola von Christoph Dingker)

 

Senay Uğurlu
Goodbye, Midnight Language für Violine, Viola, Kontrabass und Horn

 

Arda Bayram
Kleine Arabeske für Klarinette solo

 

Robert Schumann
Klavierquartett Es-Dur op. 47

 

Haim Barkani
Haomnam
(Bearbeitung für zwei Violinen und Klavier)

 

Fairuz
Adesh kan fi nas

Eindrücke von vergangenen Konzerten

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