Di., 9. Juni 2026, 09:00 Uhr
ASSESSING THE STATE OF HOLOCAUST STUDIES IN THE MID-2020s
Konferenz
Pierre Boulez Saal - Mozart Auditorium
In weniger als 50 Jahren hat sich die Holocaustforschung von einem Randgebiet zu einer florierenden internationalen Disziplin entwickelt. Mit dem Verschwinden der letzten Augenzeug:innen in den kommenden Jahren geht eine entscheidende Veränderung einher: Zeitgeschichte wird zur Geschichte. Gleichzeitig sieht sich das Fachgebiet mit neuen Herausforderungen konfrontiert – von politisierten Debatten und Angriffen auf die Forschung bis hin zu den Auswirkungen von Krieg und Konflikten, die bei Wissenschaftler:innen weltweit für eine teilweise Neubewertung des Holocaust in seinen historischen wie zeitgenössischen Dimensionen sorgen. Die Konferenz bringt führende internationale Forscher:innen zusammen, die an unterschiedlichen Punkten in ihrer Laufbahn stehen, um den derzeitigen Stand der Holocaustforschung kritisch zu bewerten: Was ist erreicht worden? Was bleibt ungelöst? Welche neuen Richtungen zeichnen sich ab?
Das Symposium findet in englischer Sprache statt.
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